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Zeitarbeitsvolumen bleibt nahezu konstant

Das Marktvolumen für Zeitarbeit in Deutschland ist im Jahr 2018 annähernd konstant geblieben. Das zeigt eine im Juli veröffentlichte Lünendonk-Studie. Demnach sank das Marktvolumen trotz eines schwachen zweiten Halbjahres insgesamt nur um 0,6 Prozent auf 34,3 Milliarden Euro. Das gute Geschäft im ersten Halbjahr habe den Rückgang in der zweiten Jahreshälfte kompensiert.

Personalvermittler trotzen nachlassender Konjunktur und AÜG-Reform

Die schwächere Nachfrage aus der Industrie sei durch andere Aspekte ausgeglichen worden, so das Fazit von Lünendonk. Dazu zählen zusätzliche Umsätze mit Personalvermittlung, die Überlassung von hochqualifiziertem Personal und eine stabile Nachfrage aus anderen Wirtschaftsbranchen. Um die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und den Kundenbedarf zu decken, zahlten Zeitarbeitsunternehmen zudem häufig übertarifliche Löhne und geldwerte Zusatzleistungen.

Vorteil für besser qualifizierte Zeitarbeitnehmer

Die Effekte der nachlassenden Konjunktur in der Industrie und der Reform des AÜG gehen nach Einschätzung der Lünendonk-Studie derzeit eher zu Lasten gering qualifizierter Zeitarbeitnehmer. Für besser qualifizierte Zeitarbeitnehmer bieten sich weiterhin gute Chancen für den Einstieg in eine dauerhafte Beschäftigung und für eine bessere Berufsorientierung.

Die aktuelle Lünendonk-Studie steht als PDF-Datei unter www.luenendonk.de zum kostenpflichtigen Download bereit.

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