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Alexandra Grein
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Arbeitsmarktkongress 2019: wertvolle Rolle der Zeitarbeit

Wie werden wir zukünftig arbeiten und wie sieht der Arbeitsmarkt 2025 aus? Strukturwandel, Konjunkturabschwung und Personalengpässe – das sind Fragen und Herausforderungen, denen sich Politik, Unternehmen und Gesellschaft stellen müssen. Aus Unternehmersicht wurden diese Themen beim Arbeitsmarktkongress 2019 diskutiert.

Die gut besuchte Fachveranstaltung fand am 23. Oktober in Berlin statt. Zum ersten Mal in dieser Form führten der Interessensverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) und der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) den Kongress gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung durch.

Bürokratie hemmt unternehmerische Freiheit

Die Politik als Bremsklotz für die Unternehmen kritisierte BAP-Präsident Sebastian Lazay aus eigener Praxiserfahrung: „Wir haben nicht die Zeit für Experimentierräume, weil wir uns in der Zeitarbeitsbranche mit Bürokratie und nicht mehr zeitgemäßen Regularien beschäftigen müssen, die uns Energie und Freiheit kosten.“ Hinzu komme, dass Deutschland im Ausbau einer modernen, wettbewerbsfähigen Infrastruktur massiv hinterherhinke.

Wichtige Zukunftsrolle der Zeitarbeit

Die Personaldienstleister seien Experten auf dem Gebiet, sich schnell an neue Situationen wie Personalengpässe oder technologischer Wandel anzupassen, erläuterte Lazay. Den unternehmerischen und gesellschaftlichen Wunsch nach flexiblen Arbeitszeitregelungen könne das Modell „Zeitarbeit“ erfüllen, ergänzte der iGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann.

Insgesamt blicken die Unternehmensvertreter optimistisch in die Zukunft. Der Arbeitsmarkt der Zukunft werde anders aussehen als heute, stellten die Experten einstimmig fest. Einig waren sie sich auch in ihrer Prognose, dass Zeitarbeit in Zukunft eine wertvolle Rolle spielen kann und wird.

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